Ja zum Leben

Kann ein Wissenschaftler spirituell sein? Von Visionen sprechen? Wissen und glauben?

Ich sage ja. Ja zu mir, zum Leben. Denn schon seit ich denken kann, weiß ich. Es braucht für mich keine Beweise. Es gab und gibt mehr als die Wissenschaft heutzutage zeigen kann und jeden Tag wird es aufs Neue bestätigt. Ich blicke gerne über den Tellerrand und Scheuklappen sind mir zuwider, daher habe ich stets nach einem Schlupfloch gesucht, sowohl mich weiter zu bilden als auch geistig zu bereichern und einen festen Anker im Glauben zu haben. Das eine schließt das andere nicht aus, ganz im Gegenteil. Wenn man sich in die Festung der beiden Größen – Wissenschaft und Spiritualität – begibt, diese fähigen Zugpferde nebeneinander gallopieren lässt, dann kann großartiges, neues, kraftvolles und vertrauenswürdiges geschehen. Mit einer gewaltigen Basis und nicht zu erschüttern. Schon von klein auf, hinterfragen, nachforschen – und geistig gerüstet sein. Kinder erfahren dies noch auf eine ganz logische Art und Weise. ICH BIN sagt Gott von sich. Es ist ein stabiles Zentrum, das überall, einfach DA IST. Ein goldener Kern, ein unendlicher Schall, ein Sinnbild für das Leben und Vergehen.

Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Und muss nichts mit Religion zu tun haben, es ist eine Beziehung zu Gott. In jeder Herde gibt es schwarze Schafe, das durfte Jesus oft erleben und hat durch Vergebung seinen Frieden gefunden und uns diesen Weg gezeigt und offenbart und noch viele Weisungen, die klärend sind.

In meine Arbeit fließt beides mit ein, ich lehre das Wissen und begeistere gerne. Es ist sozusagen eine geistige Berührung mit wissentlichen Erkenntnissen. Dies wurde mir heute bei einem Shooting (Bilder folgen) wieder bewusst, im Botanischen Garten, in dem ich während des Studiums und der Promotion viel Zeit verbrachte. Wie gut die Natur und Spiritualität doch zu einander passen. Der Wechsel der Jahreszeiten, der jetzt so deutlich sichtbar ist, durch die Färbung der Blätter – wie unser eigener Wandel durch ständige neue Erfahrungen und Zyklen.

Ein prima Beispiel ist (wieder einmal) Hildegard von Bingen, deren wissenschaftliche Abhandlungen heutzutage noch viele Lücken schließen und dabei war sie hochspirituell, charismatisch und kreativ. Ich lächle bei dem Gedanken daran, all diese verschiedenen Facetten auszuleben, bin dankbar dafür täglich mehr darin aufzugehen. Im See der grenzenlosen Möglichkeiten baden, abzutauchen in immer neue Tiefen und Weiten. Manche Kulturen erlebten ein Hoch an Wissen und Weisheiten, von denen wir heute träumen, doch jeder von uns kann jetzt seinen gottgegebenen Platz einnehmen, Angst und Zweifel durch Mut und Entschlusskraft austauschen und der Enge der Programmierungen und Manipulationen entkommen. Es ist ein Schritt nach dem anderen. Beginne heute mit dem ersten. Sei bereit „Ja!“ zu Dir selbst zu sagen.

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