Malen befreit

Affirmation: „Beim Malen lasse ich alle Gefühle und Gedanken frei und baue Druck ab.“

Oft zeigt sich ein Bild bzw. die Idee davon schon lange bevor es gemalt wird. Dann braucht es den nötigen Mut, die Zeit und Inspiration. Bei diesem Acrylbild habe ich anfangs den Hintergrund nur mit einem gerollten Tuch / Serviette getupft, das gibt gleichmäßig flächige Effekte. Die Feinarbeit erfolgte dann mit einem breiten, harten Pinsel und viel Wasser, sowie Goldacryl.

Wenn Du intuitiv malst, um Dich zu befreien, dann blicke hinter das Bild, hinter die Leinwand, tauche direkt in die Farbe. Ohne Denken, einfach tun. Entstehen lassen einer geheimen inneren Welt, direkt ans Licht gebracht.

„Zypressenwald“, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm, mit Goldbronze. Verfügbar mit und ohne Rahmen (hier Birkenholz).

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Wenn Schnee fällt

Winter, voll Erinnerungen an stundenlanges kindfrohes Treiben im hohen Schnee. Dieses Jahr scheint es sich zu erfüllen und unsere Kinder dürfen diese Freuden erfahren. Draußen sein, rutschen, rodeln, Purzeln im Schnee. Und auch in Dir selbst erwacht diese Freude im leuchtenden Weiß. Zeit für Dich draußen. Schneeflocken fallen sehen. Gezuckerte grüne Nadelbäume betrachten, deren Äste immer schwerer werden.

Winterfreuden
Stille Idylle am See
Fliegen und Loslassen,
um im Licht wieder geboren zu werden.
Wald-Kraft-tanken.

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Fotografie, heilsame Kunst und ganzheitliche Beratungen.

Diese Fotos sind im Fichtelgebirge entstanden, meiner Heimat, am Schlittenberg, See und im Wald. Kraftorte aus der Kindheit, die für den Alltag Kraft geben. Wo sind Deine Orte?

Unser Kraftort in der Hochröhn für Survival und vieles mehr:

www.wolfszeit-naturkraft.de

Waldzeit

Heute morgen im Wald. Auszeit. Ruhezeit. Naturzeit. Der Winter mit seinem „weißen Licht“, der Stille und Unaufgeregtheit bietet so viel Raum um wirklich anzukommen, im Innen.

Dich Selbst er-leben, wahrnehmen und wertschätzen ist eine große Herausforderung und wohl das Wichtigste, was Du für Dich tun kannst. So kannst Du Grenzen setzen, auf Deine Intuition hören, Dich neu justieren und orientieren.

Nach 4 sehr witzigen Anläufen habe ich mein allererstes Video im Wald über meine Arbeit gedreht und bin doch ganz zufrieden damit.

Heute früh im Wald umringt von Raben und magischem Licht.

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Fantasiereise zum Jahreswechsel

Affirmation: „Ich lasse alles los, was nicht zu mir gehört und öffne mich dem Neuen.“

Diese Tage zwischen den Jahren sind, auch bedingt durch das momentane Wetter, wechselhaft, schaurig und tiefgehend. Gefühle möchten angesehen werden, alte Muster erscheinen und schmerzen, Träume sind wild und verwirrend. Es kann sortiert und geordnet werden. Was kann / soll weg, was darf / soll bleiben. Was wird noch gebraucht? Minimalistisch sein, im Außen wie im Innen.

Eine gute Zeit um zu prüfen, neu zu bewerten, tief ins Herz zu gehen. Wo belügst Du Dich selbst. Was drückt Dich und macht Dich klein? Wie geht es nun tatsächlich in Deiner Geschichte weiter? Eine gute Zeit, um Dich selbst wahrhaftig zu er-leben.

Übung zum Jahreswechsel

Betrachte während einer stillen Zeit Deine Lebenswurzeln. Wie sich jede Einzelne tief im Boden Deiner Vergangenheit fest verankert. Wie sie sich schlingen, winden und umeinander ringeln. Kannst Du sie tiefer wachsen lassen? Fester verankern? Kannst Du sehen, wie sie sich strecken, hinab in ein festes, solides Sein. In Dein eigen geschaffenes Fundament an Selbstliebe und Wachstum. In eine starke Stütze, genau aus Deiner Mitte heraus.

In dieses Erdfundament kannst Du all Deinen Schmerz entlassen, er trägt Dich durch Situationen hindurch, gibt Dir Kraft aufrecht zu stehen und auf Intuitionen zu achten. Nun schau Dich um, siehst Du Wurzeln, die verkümmert sind, die Dich behindern weiter zu kommen? Heile sie, durch achtsames Wahrnehmen. Durch Akzeptieren, dass sie da sind, um auf das aufmerksam zu machen, wo Du noch heilen darfst. Und los lassen kannst. Wandle sie um in etwas, das Dir dient noch größer zu werden.

Strecke Dich gedanklich aus, nach oben, über Deinen Scheitel hinaus in den Himmel. Lasse die Äste Deines Seins wachsen in ein neues Jahr hinein, ein Jahr voller Freude und Schaffenskraft. Ein Jahr voller guter Wünsche und Verwirklichung von Träumen. Jeder Moment kann neue, wunderschöne Äste erschaffen und durch grüne Blätter lebendig werden. Um schließlich saftige, reife Früchte Deines eigenen Erzeugens hervorzubringen. (copyright: Dr. Christine Geier)

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Nutze die Kraft

Affirmation: „Ich nutze die Kraft dieser dunklen Tage und wandle sie um in Licht, das mich und die Welt erhellt.“

Die Tage nach der Wintersonnwende werden als Rauhnächte bezeichnet. Darüber hast Du sicher schon etwas gelesen, gesehen oder erfahren. Was tun, wenn die Schleier dünn sind, Energien auf einen einwirken, die verwirren und Träume über Dich hereinfallen?

Bleiben. Drin bleiben. In Dir. In der Stille. In der Wahrnehmung. Bewusst sein und drin bleiben. Da bleiben.

Die Natur bleibt. Sie ist in der Stille. Alles erscheint wie in einem Traum. Sie erträgt in dieser ruhigen Stimmung  das Warten. Kostet zärtlich vom sanften Winterlicht, das ab und zu durch die Wolken bricht und brütet im Inneren. So können wir dies ihr nach tun. Von heimlichen, leisen Momenten des Glücks kosten. Im Herzen etwas ausbrüten, was zaghaft ruft.

Vor einigen Jahren habe ich ein Buch geschrieben. Ein Buch für Kinder und Erwachsene über den Wert unserer Natur, über das Erwachen der eigenen Kraft, über Menschen, die zerstören um zu erschaffen. Bisher habe ich davon nur wenigen erzählt. Es ist hier, unveröffentlicht. Ich möchte Dir einen kleinen Auszug davon schenken. Vielleicht erweckt es bei Dir einen Traum, zu wachsen, zu heilen, zu träumen:

„Keiner von uns wusste einen anderen Weg, wir haben vieles überlegt und versucht. Bis wir von dir erfahren haben“, der Bärtige, Furuolle, sah direkt in Floras blaue Augen. „Du bist die, auf die wir jetzt so lange gewartet haben. Dank deiner Fähigkeiten haben wir wieder Hoffnung.“

Fähigkeiten? Flora schluckte. Was meinte dieser, äh, Waldelf – sie konnte immer noch nicht fassen, dass sie sich hier mit Fabelwesen unterhielt – damit? Sie merkte, wie sich Finn neben ihr noch mehr versteifte. Da fing der dritte Älteste an zu sprechen.

„Ich bin Meister Selpa. Wir sind hier zusammen gekommen, um euch zu zeigen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als ihr euch erträumen könnt. Alle Lebewesen brauchen die Natur. Was dir Flora, in die Wiege gelegt ist, ist vielen leider nicht bewusst. Dass die Pflanzen beseelt sind, die Bäume einen Geist und die Sonne und der Mond einen Einfluss auf alles haben. Das Gefüge unserer Welt im magischen Wald ist aus der Bahn gekommen, die Natur leidet und wird sterben. Wenn nichts unternommen wird. Die ganze letzte Nacht beratschlagten wir, ob es die richtige Entscheidung ist, und wer dich, Flora, begleiten wird. Wie ich sehe, hast du einen Freund mitgebracht“, Meister Selpa musterte den beunruhigten Finn. „Gwyndor und Magnus werden außerdem mitkommen – und Stella.“

„Wie bitte, Stella?“, Flora riss die Augen auf.

Ihr schwante etwas. Leider hatte sie heute früh in ihrer Eile nicht mehr auf dem Schreibtisch nachgesehen. Flora trommelte mit den Fingern und überlegte. Ließ sie nicht nach dem Regen gestern ihr Fenster offen, weil sie die Luft so herrlich erfrischend fand? Sie wandte sich an Mangus. „Du warst es! Du hast mich beobachtet, als ich im Garten gearbeitet habe. Wusste ich es doch, dass da jemand im Baum lauerte. Und wo ist er nun, wo ist mein Brief?“, entfuhr es ihr. Die Eule wollte gerade antworten, da hörten sie eine laute Stimme. „Hier!“ Die Stimme kam von rechts neben dem Felsen. Eine große Amazone trat hervor und wedelte mit Floras Brief. Er wirkte sehr viel gelesen und abgegriffen, als wäre er bereits viele Jahre alt.“…

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Weihenacht

Affirmation: „Ich erleuchte mein Licht durch achtsame Präsenz und Akzeptanz.“

Alle Jahre wieder erleben wir ein Weihnachten, dass uns an vergangene Zeiten erinnert und uns vielleicht mit Situationen konfrontiert, die unsere Achtsamkeit und Akzeptanz fordern und fördern. Was ist das richtige Maß an Geschäftigkeit? Woher beziehen wir unsere besinnlichen Momente?

All dies erscheint in Deiner Wahrnehmung, dem Licht aus Dir und welches Du geschehen lässt. Ohne vergleichen und Druck.

An diesem heiligen Tag, der Wiedergeburt des Lichtes, sich dessen bewusst zu sein, genügt. Genügsam sein. Dir Selbst  und dem was ist. Vereine die Elemente in Dir, Erde, Wasser, Luft und Feuer. Durch Erden, Reinigen, Atmen und Leuchten. Von innen heraus. Kraft finden in dieser Verbindung. In Dir findest Du dieses Wissen um das was Du brauchst. Stille sein. Lieben. Aus dem Herzen heraus leben.

Zwischen all dem Erinnern, Wollen, Wünschen und Erleben findet sich das Glück in Dir, Deiner Seele. Es braucht nicht viel dazu. Nur den Moment der bewussten Freude. Der Dankbarkeit über das Leben. Nimm Dir Zeit und Ruhe um zu gesunden, zu entscheiden was gut tut und achtsam zu verweilen.

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Spiegelwelt

Affirmation: „Ich erkenne mich in der Welt und löse alte Muster.“

Alles was wir in der Welt erkennen (können), sehen wir aus unserer Erfahrung heraus. Ob wir bereit dafür sind? Ob wir es sehen sollen wie wir es sehen, oder wie es tatsächlich ist?

Ein Perspektivwechsel ist oftmals hilfreich.

Ein Blick durch die Augen des anderen. Auf sich selbst, auf die Situation, wie oben so unten. Festgefahrenes lässt sich lösen, wenn wir bereit sind weiter zu gehen. Weitermachen, auflösen, frei werden von Mustern.

Acrylbild: „Spiegelwelt“ 100 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, verfügbar.

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Heilsame Kunst und Beratung